Um Französisch für den Beruf zu erlernen, ist der „Französischkurs für den Beruf“ am Institut de Touraine das Referenzangebot. Dieser Kurs verbindet allgemeine Französischkenntnisse mit berufsspezifischen Workshops, die auf den Tätigkeitsbereich des Lernenden zugeschnitten sind (Medizin, Recht, Militär, Diplomatie, Wirtschaft, Tourismus …). Dieser Kurs kann je nach Zielsetzung des Lernenden anschließend zu einem anerkannten Zertifikat wie dem DFP (Diplôme de Français Professionnel), dem TEF oder dem DELF/DALF führen.
Was ist der Unterschied zwischen Allgemein-Französisch und Fachfranzösisch?
Ein Kurs in Allgemeinem Französisch vermittelt die notwendigen Kenntnisse, um Situationen des Alltags zu meistern: Einkaufen, sich fortbewegen, sich mit Freunden unterhalten. In der Arbeitswelt sind jedoch ganz spezifische Vokabeln, Kommunikationsregeln und Situationen gefragt: eine Besprechung leiten, eine geschäftliche E-Mail verfassen, verhandeln, ein Projekt vorstellen oder einen Kunden empfangen.
Um diese Lücke zu schließen, bieten Schulen für Französisch als Fremdsprache (FLE) wie das Institut de Touraine Kurse für berufsbezogenes Französisch an, in denen der sprachliche Fortschritt mit einer gezielten Auseinandersetzung mit berufsbezogenen Sprachgebrauchsweisen einhergeht.
Wie funktioniert ein auf den jeweiligen Beruf zugeschnittener Französischkurs für den beruflichen Alltag?
Am Institut de Touraine umfasst das Programm wöchentlich 15 Stunden Allgemeines Französisch und 5 Stunden berufsbezogenes Französisch, was insgesamt 20 Unterrichtsstunden ergibt. Diese verteilen sich von Montag bis Freitag vormittags auf den gemeinsamen Grundstock, wobei an bestimmten Tagen nachmittags berufsbezogene Workshops stattfinden.
Der Inhalt dieser fünfstündigen Workshops wird auf die jeweilige Branche und die Ziele jedes einzelnen Teilnehmers zugeschnitten, darunter:
- Wirtschaftsfranzösisch
- Französisch im Bereich der internationalen Beziehungen
- Französisch für die Diplomatie
- Französisch für Kulturerbe und Tourismus
- Französisch im Bereich Gesundheit / Medizin
- französische Streitkräfte
- juristisches Französisch
Zwei Lernende, die denselben gemeinsamen Grundlehrplan für Allgemeines Französisch absolvieren, können somit am Nachmittag je nach ihrem Berufsfeld unterschiedliche berufsbezogene Workshops besuchen – der eine mit medizinischer Ausrichtung, der andere mit Schwerpunkt Diplomatie oder Wirtschaft –, in denen konkrete Situationen durchgespielt werden: einen Kunden empfangen, an einer Besprechung teilnehmen, ein Projekt vorstellen, sich mit Kollegen aus dem eigenen Fachgebiet austauschen.
Auf welche Zertifikate für berufsbezogenes Französisch sollten Sie sich vorbereiten (DFP, TEF, DELF/DALF)?
Um Ihre Sprachkenntnisse gegenüber einem Arbeitgeber nachzuweisen, stehen verschiedene Zertifizierungen und Prüfungen in Französisch zur Verfügung:
- Das DFP (Diplôme de Français Professionnel), das von der Industrie- und Handelskammer Paris ausgestellt wird und nach Branchen unterteilt ist (Wirtschaft, internationale Beziehungen, Tourismus und Gastgewerbe, Sekretariat usw.). Es handelt sich um die von Unternehmen am unmittelbarsten anerkannte Zertifizierung, die ein für den beruflichen Alltag relevantes Französischniveau bescheinigt.
- Der TEF (Test d’évaluation de français), der häufig im Rahmen von Einwanderungsverfahren für Arbeitskräfte oder bei der Anerkennung von Abschlüssen verlangt wird.
- Die DELF/DALF-Prüfungen sind zwar allgemeiner ausgerichtet, gelten jedoch nach wie vor als internationaler Maßstab, der von zahlreichen Arbeitgebern und Einrichtungen anerkannt wird.
Ein gut strukturierter Lehrgang für berufsbezogenes Französisch bereitet in der Regel schrittweise auf diese Zertifizierungen vor: Durch gezielte Module (z. B. Wirtschaftsfranzösisch, Französisch für internationale Beziehungen) können die erforderlichen sprachlichen und methodischen Kompetenzen erworben werden, bevor die Prüfungen abgelegt werden.
Kann ein Unternehmen seine Mitarbeiter in berufsbezogenem Französisch schulen?
Berufsfranzösisch betrifft nicht nur den individuellen Bereich. Unternehmen, die nicht französischsprachige Mitarbeiter einstellen oder aufnehmen, können maßgeschneiderte Sprachkurse organisieren – als Einzel- oder Gruppenunterricht –, die auf die jeweilige Branche und die Ziele des Unternehmens zugeschnitten sind.
Dies ist eine Option, die jedes internationale Unternehmen in Betracht ziehen sollte, dessen Mitarbeiter nach Frankreich entsandt werden oder regelmäßig auf Französisch arbeiten.
Welche Lösung sollten Sie je nach Ihrer Situation wählen?
| Ihre Situation | Was Sie betrifft |
|---|---|
| Sie möchten Ihre Französischkenntnisse festigen und gleichzeitig Ihren Fachwortschatz erweitern | Der Französischkurs für den beruflichen Alltag (15 Stunden Allgemeinfranzösisch + 5 Stunden berufsspezifischer Unterricht, zugeschnitten auf Ihre Branche) |
| Sie vertreten ein Unternehmen mit Mitarbeitern, die geschult werden sollen | Ein maßgeschneidertes Programm, einzeln oder in der Gruppe, ganz auf Ihre Ziele zugeschnitten |
| Sie möchten einen anerkannten Abschluss erwerben, den Sie bei einem Arbeitgeber geltend machen können | Eine Vorbereitung auf das DFP, den TEF oder das DELF/DALF, die in den Studiengang integriert ist |
Was ist der Unterschied zwischen Allgemein-Französisch und Fachfranzösisch?
Allgemeines Französisch ist auf Situationen des Alltags ausgerichtet, während berufsbezogenes Französisch auf die Kompetenzen und den Wortschatz abzielt, die im beruflichen Umfeld erforderlich sind: Besprechungen, Präsentationen, der Austausch mit Kunden oder Kollegen.
Ist ein Mindestniveau erforderlich, um an Kursen in berufsbezogenem Französisch teilzunehmen?
Die Kurse für berufsbezogenes Französisch sind in der Regel ab dem Niveau A2/B1 bis hin zum Niveau C2 zugänglich. Unterhalb dieser Stufe wird empfohlen, zunächst die Grundlagen des allgemeinen Französisch zu festigen.
Kann man mit dem Kurs „Französisch für den Beruf“ einen Abschluss erwerben?
Ja, diese Kurse bereiten häufig auf anerkannte Zertifikate wie das DFP (Diplôme de Français Professionnel) vor, das je nach Tätigkeitsbereich ausgestellt wird, oder auf Prüfungen wie den TEF, die insbesondere im Rahmen beruflicher Mobilität zum Einsatz kommen.
Kann ein Unternehmen seine Mitarbeiter für diese Art von Schulung anmelden?
Ja, die meisten FLE-Schulen bieten maßgeschneiderte Schulungen für Unternehmen an, sei es als Einzel- oder Gruppenunterricht, die auf die jeweilige Branche und die Ziele der Mitarbeiter zugeschnitten sind.
Möchten Sie Ihre Französischkenntnisse im beruflichen Kontext verbessern? Entdecken Sie die Kurse für berufsbezogenes Französisch des Institut de Touraine in Tours, die allgemeines Französisch mit gezielten Workshops (Wirtschaft, internationale Beziehungen, Gesundheitswesen, Diplomatie…) kombinieren und auf die Zertifikate DFP, DELF und DALF vorbereiten.
